Zypern,
die Insel der Götter ...


... oder da wo Götter Urlaub machen !

Sanfte Hügel und bewaldete Berge, weiße Sandstrände und bizarre Steilküsten, schattige Pinienwälder und karge Steppen, mit Blumen übersäte Felder, azurblaues Meer und eine ewig lachende Sonne.
Kaum ein anderer Ort könnte als Geburtsstätte der Aphrodite geeigneter sein! Aphrodite, die Göttin der Schönheit und Liebe, soll hier geboren sein; Tochter des Zeus und der Dione.
    Myrte, Taube, Sperling und Hase waren ihr heilig.

 

Urlaub im Land der Menschen, wo es das Wort

 Fremder

nicht gibt !

© Jacques Lupus

Sagenumwobene Tempel und Altare, trutzige Burgen, abgelegene Klöster, Reichverzierte Kirchen und unzählige Kunstschätze sind Zeugnisse einer mehrere Jahrtausende alten Geschichte.


Aphroditefelsen

Die Anreise ist aus Mitteleuropa mit 3 ½ Stunden Flug sehr kurz.
Eine Insel mit vielen britischen Einflüssen erwartete uns.
Perfekten Autobahnen und sauberen Stränden sorgen für ein angenehmes europäisches Flair.
Die Insel gehört geographisch jedoch schon zu Asien.
Unsere Reiseleitung erwartete uns am Flughafen von Larnaca und wies uns ein. Ein pulsierende Leben in Larnaca,
die Sauberkeit der Strassen und die modernen Häuser ließen uns kaum an das Griechenland denken,
das wir von Kreta kannten, wo gleich hinter dem Hotel schon Dreck- und Müllberge auf uns warteten.

Unser Hotel lag direkt am Strand.

Luca Poseidonia Beach -
ein Namen, der wahrlich in die Geschichte und das Flair der Insel passt. Zentral, im Feriengebiet von Limassol gelegen, direkt am Sandstrand mit einer schönen Promenade zum flanieren. Umliegende Einkaufs-/Unterhaltungsmöglichkeiten erreichten wir in wenigen Minuten zu Fuß. Mit dem Bus waren es ca. 9 km, um das Stadtzentrum von Limassol erkunden zu können.
In den Bars und Cafés ist immer etwas los.
Tagsüber atmet man orientalisches Flair in den Markthallen von Limassol, der Hauch der Antike weht herüber aus den Ruinen von Koúrion. Im römischen Amphitheater wird Mitte Juni ein Shakespeare-Stück aufgeführt. Am bekanntesten ist der zypriotische Karneval und 'Anthestiria', das Frühlingsblumenfest, das wir life erleben konnten.

Das ganze Jahr hindurch gibt es Ausstellungen, Konzerte und Volksfeste.

Das Flowerfestival ( Blumenfest )
durften wir life miterleben!

Der Tourismus läuft
in wohlgeordneten Bahnen ab.

das Blumenmädchen


Autovermietungen an jeder Straßenecke und das Stadtleben sind wie das in Berlin, Dresden oder Frankfurt mit entsprechendem Verkehr.
Nachts promenieren Touristen an den Strandmeilen und überall laden kleine Tavernen oder moderne Restaurants zum Verweilen ein.

 

Limassol Zypern

 

Luca Poseidonia Beach

Hotel Luca Poseidonia


Markt in Limassol


Die drittgrößte Mittelmeerinsel ist ein Land voller Kontraste.
Dichte Wälder und karge Steinwüsten, lebhafte Ferienorte und unverfälschtes Hinterland, große und kleine Städte, von der Zeit vergessene Dörfer.

Fast 9.000 Jahre Besiedlung haben ihre Spuren hinterlassen.
Die archäologischen Stätten aus der griechisch-römischen Zeit zählen zu den interessantesten des Mittelmeerraumes.
Die byzantinische Freskenmalerei erreichte hier ihren glanzvollen Höhepunkt.
Und all dies in einem großartigen Naturraum mit Gebirgen bis zu 2.000 m und mediterranen Landschaften mit duftender Macchia,
malerischen Buchten und Stränden.

Zypern, die Insel der Gegensätze


Seit 1974 ist die Insel Zypern in die Republik Zypern und in die ausschließlich von der Türkei anerkannte so genannte Republik Nordzypern geteilt.
Die Zyprioten sehen das jedoch anders.
Sie sehen ihre Insel als einen Staat, der in einen freien und einen von den Türken besetzten Teil getrennt ist.

Seit dem 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern EU-Vollmitglied, bleibt aber weiterhin faktisch in zwei Teile geteilt. UN-Einheiten kontrollieren die Pufferzone zwischen dem Norden und dem Süden, die militärisches Sperrgebiet und zudem teilweise vermint ist. Es wird zu Vorsicht bei Annäherung an die Pufferzone geraten, und davor gewarnt, die seeseitige Verlängerung der Demarkationslinie schwimmend oder mit Booten zu überqueren.
Seit April 2003 gelten zwar Erleichterungen bei der Überquerung der Demarkationslinie.
Eine Einreise aus dem Norden der Insel in den Süden wird dennoch nach wie vor von der zypriotischen Regierung als illegal angesehen.
Der Übergang vom Süden in den Norden ist hingegen an freigegebenen Übergängen möglich.


Wir besuchten die Hauptstadt Nikosia nicht, aber den freien Teil der Insel schon!

Mit dem Slogan

Zypern, die Insel der Götter oder da, wo Götter Urlaub machen

habe ich meinen Bericht begonnen.

In unserem Hotel fand ich mich jedoch vorwiegend unter Russen, Engländern, Franzosen, Libanesen, Ukrainer, Balten, Polen, Arabern, Singalesen, Chinesen, Vietnamesen und Zyprioten wieder. Unsere Reiseleiterin mit dem Namen Diana kam aus den Niederlanden.

Eine junge Frau mit dem göttlichen Namen Barbara erzählte mir, dass sie in Russland geboren wurde, in Deutschland aufwuchs und nun zusammen mit ihrem Mann und der kleinen Tochter auf Zypern lebt und arbeitet.
Ein kleiner Junge aus der Ukraine nannte mir auf Russisch seinen Namen:
"Menja Sawut Nikita!"

"Ich heiße Nikita!"

Zeus hat wahrlich eine umfassende Nachkommenschaft hinterlassen.

Dreiviertel aller Urlauber war im reifen Alter, wie wir selbst auch!
Das tat aber dem insgesamt lustigen Treiben keinen Abbruch.
Ausschlafen, Frühstücken, Sonnenbad und endlose Spaziergänge der Promenade entlang.
Im Mai hat auf Zypern der Sommer längst Einzug gehalten. Echsen genießen die Wärme und lassen ihr Blut aufkochen.


Am Abend nach dem Lunch im ausgezeichneten Restaurant geht es in die Bar!
Hier gilt es den Vorstellungen zu lauschen und nach Sirtakimusik auch einmal selbst das Tanzbein zu schwingen.
Es geht nicht um Perfektion.
Es geht um den Spaß.
Mit einigen Gintonic im Blut schlafe ich den Schlaf des Glücklichen.

Eine kleine Bucht lädt ein zum Baden.
Das Wasser war angenehm frisch, wenn es auch nicht gerade nach meinem Geschmack war, denn ich liebe es bei Badewannentemperaturen zu baden.

Beim Baden fand ich einen kleinen Tintenfisch.
Seine großen Augen schauten mich an und seine Fangarme schwebten im Wasser wie Blätter im Wind.



Im Urlaub angekommen!

Limassol ist eine große Hafenstadt, deren alter Stadtkern mit Festung sehenswert ist.

 

 


Aphroditefelsen

Wer hier badet bleibt für immer jung!
Leider fand ich keine Zeit zum Bad,
denn die Fahrt ging rasant weiter.

Die Vielseitigkeit der Insel lockt an, und bei Diana werden zwei Ausflüge gebucht.

Einer geht nach Paphos, der ehemaligen Hauptstadt der Insel, mit malerischem Fischerhafen und den größten Ausgrabungen sowie Kulturhinterlassenschaften.
Die Geschichte der griechischen Mythologie wird hier life dargestellt und erzählt. Die Fahrt nach Paphos geht vorbei an Orangenhainen, malerischen Dörfern mit kleinen Kirchen, die stets die Kultur des Landes widerspiegeln, und auch an dem berühmten Aphroditefelsen vorbei, dem Ort wo die Göttin der Liebe und Schönheit dem Meeresschaum entstieg. Lange standen wir am Ausblick und ließen die Ruhe und Besinnlichkeit auf uns wirken.


Urlaubsfreunde Hanne & Klaus

 

Mir reicht es,
wenn ich im Herzen jung bleibe.

 




Fischereihafen Paphos

Im Troodosgebirge lernten wir
ein völlig anderes Zypern kennen!

Die Kastanien standen in voller Blüte
und auch die Akazien zeigten ihre Schönheit.
Nun wußte ich, dass ich zu Hause keine Akazie, sondern eine Rubinie im Garten stehen habe, denn Akazien blühen blau oder gelb.


Rubinien dagegen weiß!




Das kleine Bergdorf Lania begeistert uns mit seiner Blumenpracht und Schönheit!


Linia

Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein.

 

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In Platres mit frischen Bergquellen und üppiger Vegetation, lohnt es sich zu verweilen.
In diesem Gebiet erhebt sich auch der Olymp, der mit 1951 m höchste Berg Zyperns. Er wird auch Chionistra genannt.
Bei gutem Wetter hat man hier eine grenzenlose Sicht auf die Bucht und die Ebenen von Morfou.

 

Die Fauna ist einzigartig und bei der letzten Rast vor Limassol entdeckten wir noch ein schönes Restaurant mit wunderbarem Ausblick auf das Dorf Prodromos.


"Alles im Kasten?" Mit Charme, Herz
und frecher Mundart moderierte uns unsere Reiseleiterin alle wichtigen Details ihrer Heimat.

Kykkoskloster

Das Kykkoskloster mit seiner Schönheit ist einzigartig. Während der Freiheitskämpfe gegen die Engländer half es den Aufständigen und gewährte ihnen Schutz.

Beim kühlen Bier sitzen wir
und genießen unseren Urlaub.

Grab Erzbischof Makarius

Lange schon waren wir im Urlaub angekommen und langsam begannen wir die Tage zu zählen, denn alles hat sein Ende.


Auf Wiedersehen Hannelore, Rosi, Jörg und Klaus sowie Elfi und Karl.
 Good by Barbara, Andreas, Jeff, Jean and also Philipp & wife.
               Good by Patrica and Mick.

Es war schön mit Euch. We had a wonderful time together!

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Hanne & Klaus Rosi Jörg Marlis Jacques Lupus Barbara - Aphrodite der Neuzeit

In memory of Barbara!